Smart-Heat-OS Mini-Server

1. Spannungsversorgung und Netzwerk
- Der Miniserver wird direkt mit dem mitgelieferten 5V / 2.5A Micro-USB-Netzeil versorgt.
- Für den Netzwerk- bzw. Internetanschluss benötigt der Miniserver ein Netzwerkkabel mit RJ45 Stecker (übliche LAN-Buchse).
2. Benutzeroberfläche aufrufen
Jeder Miniserver ab Fertigungsdatum 08/2018 verfügt über eine eigene Webadresse, die der Controme Direct Connect Service zur Verfügung stellt. Die Webadresse finden Sie auf dem Typenschild des Miniservers. Sobald Sie den Miniserver an ihr Netzwerk anstecken und diese Adresse aufrufen, befinden Sie sich auf der Benutzeroberfläche. Die Webadresse endet immer mit ….fwd.controme.com.
Gehen Sie zum Aufrufen der Benutzeeroberfläche folgendermaßen vor:
- Schließen Sie den Mini-Server mit einem Lan-Kabel an das Netzwerk an und versorgen Sie das Gerät über das mitgelieferte Netzteil mit Strom.
- Rufen Sie die auf dem Typenschild aufgedruckte individuelle Web-Adresse des Miniservers auf.
- Es erscheint die Oberfläche zur Erstanmeldung.
2.1 Alternative Möglichkeit zum Aufrufen der Benutzeroberfläche mit interner IP-Adresse:
Das User Interface des Mini-Servers ist über die von Ihrem Router vergebene IP-Adresse aufrufbar.
- Schließen Sie den Mini-Server mit einem Lan-Kabel an das Netzwerk an und versorgen Sie das Gerät über das mitgelieferte Netzteil mit Strom.
- Öffnen Sie die Browseroberfläche Ihres Routers.
- Öffnen Sie im Router die Liste der IP-Adressen mit den angeschlossenen Geräten.
- Eines der Geräte ist mit “contromeminiserver” gekennzeichnet. Die IP-Adresse dieses Gerätes geben Sie in die Browserzeile ein.
- Es erscheint die Oberfläche zur Erstanmeldung.
Das nachfolgende Video zeigt dies anhand eines Fritz Box Routers:
Sonderfall „Netzwerke mit festen IP-Adressen“ (nicht relevant bei Heimnetzwerken): Falls Sie ein Netzwerk mit festen IP-Adressen eingerichtet haben, muss die IP-Adresse des Miniservers manuell eingerichtet werden.
Sofern Sie den Controme Direct Connect Service nicht nutzen möchten, können Sie auch einen direkten Fernzugriff einrichten. Die Anleitung finden Sie unter https://support.controme.com/fernzugriff-einrichten/.
3. Konfigurationsoberfläche aufrufen
Um die Systemkonfiguration des Miniservers aufzurufen, klicken Sie im rechten Menü auf „Konfiguration“.

4. Smart-Heat-OS Software Update
- Öffnen Sie die Konfigurationsoberfläche durch einen Klick im rechten Menü auf den Link „Konfiguration“ oder durch manuelle Eingabe von „/config“ nach der Haupt-URL (ihreminiserveradresse.fwd.controme.com/config).
- Klicken Sie auf „Haus & Geräte“.
- Klicken Sie auf „Miniserver“.
- Klicken Sie auf die MAC-Adresse des Miniservers.
- Klicken Sie den Button „jetzt aktualisieren“.
Nach dem Updaten muss die Controme Oberfläche im Browser einmalig ohne Cache-Zugriff neu geladen werden. Es kann sonst zu unregelmäßigkeiten im Seitenlayout kommen.
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5. Regelgeräte (Gateways) anlegen
Die Verbindung der einzelnen Gateways / Regelgeräte zum Miniserver erfolgt über ihr Heimnetzwerk. Alle Gateways / Regelgeräte, sowie der Miniserver müssen sich im selben Netzwerk befinden. Der Netzwerkanschluss im Heizkreisverteiler bzw. im Heizungsraum kann bei Bedarf über Powerlan- oder WLAN-Adapter hergestellt werden.
Jedes Gateway / Regelgerät hat eine eigene Mac-Adresse, die Sie auf dem Typenschild des Gerätes finden. Sobald das Gateway / Regelgerät auf dem Miniserver angelegt ist, verbindet es sich nach wenigen Minuten automatisch. Dies wird durch einen zunächst gelben und kurz darauf dauerhaft grünen Punkt in der Oberfläche von Smart-Heat-OS angezeigt.
Gehen Sie folgendermaßen vor, um Gateways am Miniserver anzulegen:
- Rufen Sie die Benutzeroberfläche des Miniservers auf.
- Klicken Sie im rechten Menü auf „Konfiguration“.
- Klicken Sie auf „Haus & Geräte“.
- Klicken Sie auf „Gateways“.
- Klicken Sie in der Fußzeile auf „Gateway anlegen“.
- Die Mac-Adresse des Regelgerätes/Gateways finden Sie auf dessen Typenschild. Als Name vergeben Sie Bezeichnungen, wie z.B. „Heizkreisverteiler EG“.
- Klicken Sie „speichern“.
- Wiederholen Sie diese Schritte, bis Sie alle Gateways angelegt haben.

6. Etagen und Räume anlegen
Um Etagen und Räume anzulegen, klicken Sie in der Konfigurationsoberfläche auf „Haus & Geräte“, und anschließend auf „Etagen und Räume“.
Gehen Sie folgendermaßen vor, um Etagen und Räume anzulegen:
- Rufen Sie die Benutzeroberfläche des Miniservers auf.
- Klicken Sie im rechten Menü auf „Konfiguration“.
- Klicken Sie auf „Haus & Geräte“.
- Klicken Sie auf „Etagen & Räume“.
- In der Fußzeile finden Sie nun 2 Schaltflächen, die es Ihnen erlauben, Etagen & Räume anzulegen.
- Legen Sie die erste Etage an (z.B. EG).
- Legen Sie nacheinander alle Räume der ersten Etage an.
- Legen Sie die zweite Etage an.
- …

7. Kabelgebundene Sensoren anlegen
Alle kabelgebundenen (Raumsensoren, Rücklaufsensoren, Heizraumsensoren und Außentemperatursensoren) werden wie nachfolgend beschrieben konfiguriert.
Sofern Ihr System die Raumtemperaturen mithilfe von Funk-Sensoren misst, legen Sie laut nachfolgender Anleitung in diesem Schritt nur die kabelgebundenen Rücklauf- und Heizraumsensoren an. Für die Konfiguration der Funk-Raumsensoren finden Sie
- unter https://support.controme.com/batterielose-sensoren/ eine Beschreibung zum Einrichten der energieautarken Funk-Sensoren.
- unter http://support.controme.com/raumcontroller/ eine Beschreibung zum Einrichten der Raumcontroller.
Hinweis für Fussbodenheizungen: Größere Räume haben mehrere Heizschleifen. Legen Sie jeweils einen eigenen Rücklaufsensor für jede Heizschleife an. In der nachfolgend beschriebenen Ausgangszuordnung wird dies entsprechend berücksichtigt und es wird jeder Rücklaufsensor separat aufgeführt.
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7.1 Größere Anzahl Sensoren anlegen mit QR-Scan
Bei der üblichen Umsetzung einer Controme Installation kommen schnell 40 Sensoren und mehr zusammen. Wir haben deshalb einen einfachen Workflow entwickelt, um mehrere Sensornummern im System anzulegen.

- iPhone: Suchen Sie mit ihrem Smartphone im App Store nach QR Code Scanner Tinylab und laden Sie die App herunter.
- Android: Suchen Sie mit ihrem Smartphone im Play Store nach QRbot TeaCapps und laden Sie die App herunter.
- Scannen Sie nacheinander die QR-Codes, die sich auf den Verpackungen der kabelgebundenen Sensoren befinden.
- Klicken Sie in der App auf Verlauf –> Bearbeiten.
- Markieren Sie alle Zeilen, klicken Sie auf Exportieren und senden Sie sich alle gescannten IDs per Email.
- Öffnen Sie eine leere Excel-Arbeitsmappe und importieren Sie die gesendete CSV-Datei. Sie erhalten dann alle eingescannten Sensor-IDs in einer Spalte der Tabelle.
Über „Sensoren anlegen“ kann nun die generierte Liste in einem Rutsch in Smart-Heat OS eingefügt werden.
- Rufen Sie die Benutzeroberfläche des Miniservers auf.
- Klicken Sie im rechten Menü auf „Konfiguration“.
- Klicken Sie auf „Haus & Geräte“.
- Klicken Sie auf „Sensoren“
- Klicken Sie in der Fußzeile auf die rechte Schaltfläche „Sensoren anlegen“.
- Kopieren Sie alle Sensornummern aus der Versandinfo-Email, die Sie vor der Auslieferung Ihres Controme-Systems erhalten haben in das Feld „Sensor-IDs“
- Klicken Sie auf „weiter mit Zuordnungen“ und folgen Sie den Anweisungen.
7.2 Einzelnen Sensor anlegen
- Rufen Sie die Benutzeroberfläche des Miniservers auf.
- Klicken Sie im rechten Menü auf „Konfiguration“.
- Klicken Sie auf „Haus & Geräte“.
- Klicken Sie auf „Sensoren“.
- Klicken Sie in der Fußzeile auf die linke Schaltfläche „Sensor anlegen“.
- Nehmen Sie die entsprechenden Einstellungen vor.
- Klicken Sie auf „speichern“.

7.3 Sensortypen in Smart-Heat-OS
Heizraum-Sensor
Sofern es sich bei dem zuvor eingestellten Gateway um eine zentrale Heizungsregelung handelt, wird bei „Sensortyp“ automatisch „Heizraumsensor“ vorgewählt. Alle anderen Sensortypen können frei ausgewählt werden.
Achten Sie beim Anlegen auf eine eindeutige Bezeichnung des Sensors (z.B. „Pufferspeicher oben“ oder „Heizungsmischer Ausgang“). Sie benötigen die Bezeichnungen später in den Softwaremodulen für die Zuordnung.
Raumtemperatursensor
Ein Raumtemperatursensor ist der Sensor, der in der Raumliste für den jeweiligen Raum und im Raum selbst angezeigt wird. Jedem Raum kann nur ein einziger Raumtemperatursensor zugeordnet sein.
Rücklaufsensor
Für Fussbodenheizungs-Rücklaufsensoren (nicht Rückläufe bei zentraler Heizungssteuerung!). Ein Rücklaufsensor ist ein Sensor, der an einem Rücklauf im Heizkreisverteiler installiert ist. Größere Räume haben üblicherweise mehr als eine Heizschleife.
Außentemperatursensor
Ein Außentemperatursensor wird hausweit an den entsprechenden Stellen zur Messung der aktuellen Außentemperatur verwendet. Es kann hausweit nur einen Außentemperatursensor geben.
Luftfeuchte-Sensor
Kabelgebundene Sensoren, die mit einem Luftfeuchtesensor ausgestattet sind haben 2 Identifikationsnummern. Der Sensortyp „Luftfeuchte“ wird automatisch erkannt.
7.4 Weitere Konfigurationsoptionen bei kabelgebundenen Sensoren
- Sensor-ID: Auf jedem Sensor befindet sich die jeweilige Identifikationsnummer. Geben Sie die komplette Nummer wie im Bild links mit Unterstrichen getrennt in das Feld „Sensor ID“ ein. Die Sensornummer muss aus 8 Doppelstellen bestehen.
- Raum: Wählen Sie den Raum in dem der Sensor installiert wird (nur bei „Raumtemperatursensor“ und „Rücklaufsensor“). Sofern es sich um einen Heizraumsensor oder einen Außentemperatursensor handelt, können Sie dieses Feld frei lassen.
- Gateway: Wählen Sie das Gateway an dem der Sensor physisch angeschlossen ist. Diese Angabe ist nötig, um später mögliche Ausgangszuordnungen vorzuselektieren.
- Name (optional):
- Bei Raumtemperatursensoren und Außentemperatursensoren können Sie dieses Feld frei lassen.
- Für Heizraumsensoren bitte unbedingt Bezeichnungen im Feld „Name (optional)“ eintragen (z.B. „Speicher unten“ / „Vorlaufsensor“). Bei diesen Heizraumsensoren ist dies sehr wichtig für die spätere Identifizierung.
- Bei Rücklaufsensoren ist folgendes die präferierte Methode:
- Die Heizkreisverteiler (HKVs) werden von unten nach oben nummeriert (Keller=1, EG=2, 1.OG=3 usw).
- Die Rückläufe in den HKVs werden von links nach rechts nummeriert
- Die Benennung erfolgt dann jeweils mit dem Nummer und „RL“ als Prefix – z.B. „2.1 RL Wohnzimmer“, „2.2 RL Wohnzimmer“, „2.3 RL Wohnzimmer“, „2.4 RL Küche“, …
- Korrekturoffset: Manche Sensoren zeigen aufgrund äußerer Einflüsse (z.B. Zugluft oder Montage an kühler Außenwand) konstant zu hohe oder niedrige Werte. Ein Korrekturoffset wird automatisch auf jeden übertragenen Sensorwert aufgeschlagen.
8. Funkkomponenten
Anleitungen für Funkbetriebene Komponenten finden Sie hier.
9. Ausgänge zuordnen bei Raumregelung
Um den höchstmöglichen Komfort zu erreichen, macht es Sinn, für Räume mit mehreren Heizkreisen auch tatsächlich an jedem einzelnen Rücklauf einen Rücklaufsensor zu installieren und die tatsächliche Temperatur zu messen. Die Heizschleifen weisen oft unterschiedliche Bedingungen auf.
Beispielsweise:
- eine Heizschleife ist deutlich länger oder kürzer ist als die andere
- ein Heizkreis näher verläuft näher an den Außenwänden
- Möbel oder Teppiche liegen auf
In jedem Fall gibt die betroffene Heizschleife mehr oder weniger Wärme ab und hat somit auch eine andere Rücklauftemperatur.
Um trotzdem eine konstante, ausgeglichene Bodenwärme zu erreichen, misst und berechnet das Smart-Heat-System jeden Heizkreis einzeln. Somit kann beispielsweise der Stellantrieb des ersten Heizkreises im Wohnzimmer bereits früher schließen als der zweite, der noch nicht die angestrebte Temperatur erreicht hat. Dies führt zu einem optimal gleichmäßig beheizten Fußboden.
In der Ausgangszuordnung werden deshalb nicht die Raumsensoren angezeigt, sondern die Rücklaufsensoren. Nur wenn ein Raum komplett ohne Rücklaufsensor betrieben wird, wird der Raumsensor angezeigt.
- Rufen Sie die Benutzeroberfläche des Miniservers auf.
- Klicken Sie im rechten Menü auf „Konfiguration“.
- Klicken Sie auf „Haus & Geräte“.
- Klicken Sie auf „Ausgänge“. Es erscheinen alle angelegten Gateways.
- Klappen Sie das erste Gateway aus. Es erscheinen alle Ausgänge des Gateways.
- Ordnen Sie den Rücklaufsensor zu, der für den entsprechenden Ausgang maßgeblich ist.
- Nehmen Sie alle weiteren Zuordnungen vor.
- Klicken Sie auf „Zuordnung speichern“.

10. Drop-Server zur Reichweitenerhöhung
In Controme Smart-Heat-OS kann eine beliebige Anzahl an Miniservern “zusammengeschalten” werden. Dadurch können auch in großen Gebäuden alle Funk-Komponenten in EIN Gesamtsystem eingebunden werden.
In solchen Konfigurationen gibt es dann EINEN primären Miniserver und eine beliebige Anzahl an Dropservern. Die einzelnen Server müssen sich im selben Netzwerk befinden. Sofern an der gewünschten Position keine Netzwerkbuchse vorhanden ist, kann der Miniserver auch über WLAN angebunden werden.
Je nach Anzahl der insgesamt eingebundenen Komponenten, muss ab ca. 5-10 eingebundenen Dropservern der leistungsstärkere Facility-Server als Masterserver verwendet werden.
10.1 Anwendbare Funk-Protokolle und Komponenten
Die häufigste Anwendung von Dropservern ist aktuell das Erreichen einer soliden Funk-Abdeckung für die smarten Heizkörperthermostate und der Controme Raumcontroller.
Grundsätzlich kompatibel und freigegeben zur Anwendung mit Dropservern sind auch alle aktuell angebotenen Funk-Komponenten, die über den transparenten Funk-Stick betrieben werden. Ausgenommen davon, ist das das Funk-Relais und die Funk-Steckdose. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass bei Komponenten, die über den transparenten Funk-Stick betrieben werden die erste Wahl zur Reichweitenerhöhung zunächst das Hinzufügen von bis zu 3 Funk-Repeatern mit Antenne ist.
10.2 Positionierung des Drop-Servers
- Positionieren Sie den Drop-Server deshalb in der Nähe der Geräte, die vom Primären-Server nicht erreicht werden.
- Versorgen Sie den Drop-Server mit Spannung und schließen Sie das Gerät an das Netzwerk an. Sollte an der benötigten Stelle kein Netzwerkanschluss vorhanden sein, bietet sich ein Powerlan-Adapter an.
10.3 Funk-Komponenten am Dropserver anlegen
Das Anlegen der Komponenten erfolgt am Dropserver in der gleichen Art und Weise wie sie die entsprechende Komponente am primären Server anlegen.
Bitte beachten:
- Am Dropserver bitte keine Stockwerke, Räume, etc. anlegen.
- In der Funk-Einrichtung bleibt die Auswahl beim Raum leer und es wird lediglich der Gerätetyp ausgewählt.
- Bitte stecken Sie ALLE ANDEREN Miniserver im Gebäude ab und lassen Sie nur den Dropserver and dem Sie gerade arbeiten in Betrieb. Hintergrund ist, dass ggfs. andere Miniserver versuchen zu den Komponenten eine Verbindung aufzubauen. Dadurch lassen sich ggfs. z.B. die smarten Heizkörperthermostate schwieriger mit dem Dropserver pairen.
10.4 Gegenseitiges Anlegen der Mac-Adressen am primären Miniserver und am Dropserver
Damit später der Dropserver zum primären Miniserver geroutet werden kann, müssen folgende Konfigurationen vorgenommen werden:
Dropserver am primären Miniserver anlegen
- Navigieren Sie am primären Miniserver zu Konfiguration → Haus & Geräte → Miniserver.
- Im Footer finden Sie die Schaltflächen „Miniserver anlegen“.
- Geben Sie die Mac-Adresse des Dropservers ein. Das Feld „Lokale IP-Adresse“ kann leer bleiben, wenn das Netzwerk eine Internetverbindung hat. Vergeben Sie einen Namen für den Dropserver (z.B. Dropserver OG).
- Legen Sie alle weiteren Dropserver in gleicher Weise an.
Primären Miniserver an JEDEM Dropserver anlegen
- Loggen Sie sich in im Dropserver ein und navigieren Sie zu Konfiguration → Haus & Geräte → Miniserver.
- Im Footer finden Sie die Schaltflächen „Miniserver anlegen“.
- Geben Sie die Mac-Adresse des primären Miniservers ein. Das Feld „Lokale IP-Adresse“ kann leer bleiben, wenn das Netzwerk eine Internetverbindung hat. Vergeben Sie als Namen für den primären Miniserver am besten „primärer Miniserver“.
- Legen Sie den primären Miniserver auf jedem Dropserver in gleicher Weise an.
10.5 Dropserver Funk-Geräte auf den Primären-Miniserver routen
Zuvor wurde auf jedem Dropserver der primäre Miniserver angelegt. Die Oberfläche am Dropserver unter „Konfiguration —> Haus & Geräte —> Miniserver“ muss so aussehen.
In der Funk-Einrichtung des Drop-Servers können dann sowohl der im Server integrierte Funk-Chip, als auch ein am Drop-Server angeschlossener Funk-USB-Stick auf den Haupt-Server geroutet werden. Hierzu jeweils “Betrieb über b8-27-eb-xx-xx-xx” (Mac-Adresse des primären Miniservers) auswählen.

Routen der erkannten Funk-Geräte des Dropservers zum primären Miniserver durch Auswählen von „Betrieb über…“
10.6 Zuordnung der Geräte am Primären-Miniserver vornehmen
Öffnen Sie nun die Funk-Einrichtung am primären Miniserver. Nachdem die vorhergehenden Punkte erledigt wurden, erscheint nach kurzer Zeit (ca. 5 bis 10 Minuten) auf dem primären Miniserver in der Funk-Einrichtung nun auch der Funk-Chip des Drop-Servers und die zugehörigen Komponenten. Sie können anschließend die entsprechenden Zuordnungen vornehmen.
Sofern es nicht Funktioniert:
- Starten Sie bitte zunächst den betroffenen Dropserver neu und warten Sie nochmal 5 Minuten. Es funktioniert in 99% der Fälle einwandfrei. Falls immer noch keine Komponenten am primären Miniserver erscheinen, gehen Sie zu Schritt 2 und 3.
- Kontrollieren Sie, ob am Dropserver unter Konfiguration –> Haus & Geräte –> Miniserver –> primären Miniserver auswählen die richtige IP-Adresse des primären Miniservers automatisch eingetragen wurde.
- Kontrollieren Sie, ob am primären Miniserver unter Konfiguration –> Haus & Geräte –> Miniserver –> Dropserver auswählen die richtige IP-Adresse des Dropservers automatisch gesetzt wurde.

WICHTIG: Bitte kontrollieren Sie an dieser Stelle nochmals, dass jede Geräte-ID nur einmal
erscheint – entweder im Haupt-Server ODER im Drop-Server!
10.7 Ausgänge von Gateways / Regelgeräten zuordnen
Sobald ein Raum einen Rücklaufsensor zugeteilt bekommen hat, erscheint NUR NOCH dieser Rücklaufsensor in der Auswahl für die Ausgangszuordnung. Raumsensoren kann man hier nur auswählen, wenn es in diesem Raum keinen Rücklaufsensor gibt.
Wenn Sie dennoch mehrere Ausgänge bzw. Stellantriebe mit einem einzigen Sensor betreiben möchten, können Sie diesen mehrfach vergeben, dann erfolgt eine synchrone Steuerung.
Beachten Sie bitte, dass die Auswahl des Sensortyps entscheidend ist für die Ausgangszuordnung! Sofern ein Sensor in der Auswahl fehlt, kontrollieren Sie bitte die Einstellungen des Sensors. In den meisten Fällen ist der Sensortyp nicht ausgewählt oder die Gateway-Zuordnung fehlt.
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10.8 Ausgänge von Funk-Aktoren (Funk-Relais oder Funk-Steckdose) zuordnen

Das Funk-Relais und die Funk-Steckdose funktionieren in der selben Art und Weise, wie Gateway-Ausgänge und können ebenfalls entsprechend zugeordnet werden.
Sobald ein Funk-Stick an das System angeschlossen ist, erscheint deshalb in der Ausgangszuordnung in der obersten Zeile die ID-Nummer des Funk-Sticks. Diese Zeile kann durch Klicken ausgeklappt werden. Anschließend können Sie die Zuordnungen vornehmen.
11. Weitere Funktionen
11.1 WLAN-Anbindung
Voraussetzung: Der Miniserver hat am Installationsort keinen festen LAN-Anschluss.
Schritt-für-Schritt
- Konfigurationsoberfläche öffnen
- Rechts im Menü Konfiguration wählen oder
/configdirekt an die Haupt-URL anhängen (Beispiel:https://meinsystem.fwd.controme.com/config).
- Menü → Haus & Geräte öffnen.
- Wi-Fi auswählen.
- Netzwerkdaten eingeben
- SSID (WLAN-Name)
- Passwort
- Speichern und anschließend den Miniserver neu starten.
Wichtiger Hinweis – WLAN oder interner Funkchip
Der Miniserver nutzt denselben Chip für WLAN und Direktfunk (Kommunikation mit eTRV-Heizkörperthermostaten). Wird beides parallel aktiv, kann es zu sporadischen Funkabbrüchen kommen.
| Wenn Sie … | Empfehlung |
|---|---|
| eTRV-Thermostate einsetzen | Miniserver per LAN-Kabel anschließen. Für flexible Aufstellung ggf. Powerline- oder WLAN-Bridge-Adapter verwenden. |
| keine eTRV-Thermostate | WLAN-Betrieb unkritisch. |
11.2 Miniserver herunterfahren oder neu starten
- Konfigurationsoberfläche aufrufen (
/configoder Menü Konfiguration). - Menü Haus & Geräte → Miniserver wählen.
- Auf die MAC-Adresse des Miniservers klicken.
- Neustarten oder Herunterfahren wählen.
Tipp: Nach einem Neustart sind alle Dienste in der Regel innerhalb von 1–2 Minuten wieder erreichbar.
12. SD-Karte tauschen (vorkonfigurierte SD-Karte)
Voraussetzung: Beim Bestellen der SD-Karte haben Sie die MAC-Adresse Ihres Miniservers angegeben. So konnten wir die aktuelle Konfiguration bereits aufspielen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Miniserver vom Strom trennen
Ziehen Sie das Netzteil aus der Steckdose, um den Miniserver vollständig auszuschalten. - SD-Karte wechseln
- Entfernen Sie vorsichtig die alte SD-Karte.
- Stecken Sie die neue, vorkonfigurierte SD-Karte ein.
- Miniserver einschalten
Netzteil wieder einstecken – der Miniserver startet automatisch und lädt die gespeicherte Konfiguration. - Weboberfläche öffnen
- Rufen Sie wie gewohnt Ihre Fernzugriff-URL auf.
- Ist der Zugriff nicht sofort verfügbar, warten Sie bitte einige Minuten.
- Alternativ können Sie über die interne IP-Adresse zugreifen.
- Anmelden
Melden Sie sich mit Ihren bekannten Zugangsdaten an. Alle Einstellungen wurden übernommen.
Fertig! Ihr System läuft nun mit der neuen SD-Karte und der aktuellen Konfiguration.
13. SD-Karte tauschen — Variante ohne Vorkonfiguration
(Neuregistrierung des Miniservers)
Wichtig: Befolgen Sie die Schritte exakt in der vorgegebenen Reihenfolge. Wird die SD-Karte zu früh eingesteckt oder der Miniserver nicht ordnungsgemäß freigegeben, sperrt der Sicherheitsmechanismus die Karte dauerhaft.
13.1 Vorarbeiten
| Aufgabe | Zweck |
|---|---|
| Miniserver abschalten | Netzteil aus der Steckdose ziehen. So verhindern Sie, dass ein „halb-defekter“ Miniserver noch Daten übertragen kann. |
| Löschung der alten Registrierung | Kontaktieren Sie den Controme-Support (Ticketnummer angeben).Erst wenn Sie die Bestätigung erhalten haben, dass Ihr Miniserver aus dem Registrierserver gelöscht ist, fahren Sie fort. |
13.2 Neue SD-Karte einsetzen
- SD-Karte einlegen
– Miniserver bleibt weiterhin stromlos. - Netzwerkkabel anschließen
– Für die Erstlizenzierung ist eine aktive Internetverbindung zwingend erforderlich. - Miniserver einschalten
– Netzteil einstecken.
– Der Miniserver lizenziert die SD-Karte automatisch.Hinweis: Klappt die Lizenzierung beim ersten Versuch nicht, wird die SD-Karte aus Sicherheitsgründen unbrauchbar.
13.3 Zugriff auf die Weboberfläche
- Fernzugriff-URL aufrufen.
- Kann 1–2 Minuten dauern, bis der Server erreichbar ist.
- Falls der Fernzugriff noch nicht funktioniert, verwenden Sie die interne IP-Adresse.
- Nicht neu registrieren!
– Melden Sie sich einfach mit Ihren bestehenden Zugangsdaten an.
13.4 Wiederherstellung der Konfiguration
- Antworten Sie auf Ihr Support-Ticket oder eröffnen Sie ein neues unter Angabe der Ticketnummer.
- Controme spielt dann das Backup Ihrer alten Konfiguration auf.
Fertig!
Nach Bestätigung durch den Support läuft Ihr Miniserver mit der gewohnten Konfiguration auf der neuen SD-Karte.
14. Upgrade oder Austausch von Mini-Servern
Der einfachste Weg — wir übernehmen das für Sie: Der neue Mini-Server wird ohne aufgespielte Konfiguration geliefert. Schließen Sie ihn einfach zusätzlich an Netzwerk und Strom an (Ihre Anlage läuft dabei normal weiter) und geben Sie uns kurz in Ihrem Ticket Bescheid. Wir übernehmen dann den aktuellen Datenstand Ihrer Anlage aus der Ferne, prüfen die Funktion und melden uns, sobald das Gerät bereit für den Tausch ist. Diese Übernahme ist beim Kauf des Miniservers enthalten. Möchten Sie Ihren bestehenden Mini-Server auf die aktuelle Software bringen, finden Sie alles dazu unter Umstieg auf Smart-Heat-OS 26 und Smart-Heat NOVA 27.
Möchten Sie den Transfer lieber selbst durchführen, führen Sie die folgenden Schritte durch — sie übertragen eine bestehende Konfiguration von einem alten auf einen neuen Mini-Server.
14.1 Voraussetzungen
| Bedingung | Erläuterung |
|---|---|
| Neuer Mini-Server im Auslieferungszustand | • Keinerlei Benutzer registriert • Noch nie eingeloggt |
| Alte Mini-Server-Version MD < 2020 | BLE-Geräte werden nicht automatisch übertragen. Bitte melden Sie sich in diesem Fall unter support@controme.com, damit wir die Geräte manuell übernehmen können. |
14.2 Backup am alten Mini-Server erstellen
- Melden Sie sich am Web-Interface des alten Mini-Servers an.
- Öffnen Sie Konfiguration → Backup Control.
- Klicken Sie auf Backup als Datei speichern.
Es wird eine ZIP-Datei (Konfigurationsbackup) heruntergeladen.
14.3 Backup am neuen Mini-Server einspielen
- Stellen Sie sicher, dass der neue Mini-Server eingeschaltet, aber noch nicht eingerichtet ist.
- Rufen Sie im Browser die URL des neuen Mini-Servers mit dem Suffix /dbul auf (Beispiel:
http:123456.fwd.controme.com/dbul). - Wählen Sie die zuvor heruntergeladene ZIP-Datei aus und starten Sie den Upload.
- Warten Sie, bis der Vorgang abgeschlossen ist.
Hinweis: Alle Daten – einschließlich Benutzerkonten – werden vollständig übernommen. Die Anmeldedaten bleiben unverändert.
14.4 Fußbodenheizungs-Gateways verbinden
- Nach dem Einspielen des Backups verbinden sich die Gateways in der Regel innerhalb von 10 – 15 Minuten automatisch mit dem neuen Server.
- Falls die Verbindung ausbleibt, starten Sie die Gateways kurz neu (Strom aus / ein).
- Nur bei älteren Installationen mit manuellem IP-Sync (eingerichtet über my.controme.com):
- Melden Sie sich unter Ihrem Account auf my.controme.com an.
- Navigieren Sie zu Haus & Geräte → Miniserver.
- Löschen Sie den Eintrag des alten Mini-Servers.
- Fügen Sie den neuen Mini-Server hinzu.
- Öffnen Sie Haus & Geräte → Gateways und wählen Sie unter verbundener Miniserver für jedes Gateway den neuen Server aus (Speichern anklicken).
- Die Gateways verbinden sich daraufhin innerhalb von 3 – 5 Minuten; ggf. erneut neu starten.
14.5 Universal-Gateway PRO verbinden
- Alter Mini-Server aus-stecken, neuen Mini-Server (mit bereits übernommener Konfiguration) einschalten und ins selbe Netzwerk wie der Heizungsregler PRO bringen.
- Setzen Sie den Heizungsreglers PRO über sein Interface zurück: Menü Einstellungen → Zurücksetzen.
- Neustart des Heizungsreglers PRO (ebenfalls unter Einstellungen).
- Der Regler verbindet sich jetzt automatisch mit dem neuen Mini-Server; es sind keine weiteren Eingaben nötig.
Fertig!
Ihr neuer Mini-Server verwendet nun die übertragene Konfiguration, und alle Gateways sowie das Universal-Gateway PRO sollten ordnungsgemäß verbunden sein. Bei Fragen hilft Ihnen unser Support gerne weiter: support@controme.com.